Dieser nur etwa achtzig Kilometer lange Radweg ist reich an landschaftlichen und naturkundlichen Reizen und eignet sich perfekt für angenehme Radtouren mit der ganzen Familie. Der Glockner Radweg (R8) folgt dem gesamten Lauf der Möll, einem der saubersten Flüsse Österreichs, bis zur Mündung in die Drau bei der Stadt Möllbrücke.
Wir empfehlen, von Heiligenblut, einem hübschen Almdorf am Fuße des Großglocknermassivs, aus zu starten, um fast immer bergab radeln zu können. Der erste Abschnitt des Glockner Radwegs verläuft entlang der Bundesstraße B107 (Großglockner Bundestraße).
Kurz nach dem Start triffst du auf den spektakulären Wasserfall Jungfernsprung mit seiner 130 Meter hohen Fallhöhe. Von hier aus radeln wir auf ruhigen Straßen mit gutem Naturbelag oder auf asphaltierten Radwegen.
Der erste Teil der Route findet in einer atemberaubenden Alpenlandschaft statt: Von botanisch sehr interessanten Wäldern und Wiesen können Sie die majestätischen Ausblicke auf die umliegenden Berge und Gletscher bewundern.
Nach einigen stimmungsvollen Passagen in Flussnähe streift der Radweg am touristischen Zentrum von Winklern vorbei und führt in einer märchenhaften Landschaft weiter Richtung Obervellach. Nicht umsonst gilt das Mölltal als eines der schönsten Alpentäler Österreichs.
Sie radeln fast immer in der Kühle des Waldes, am Flussufer, auf Radwegen und Nebenstraßen mit tadellosem Boden. Bemerkenswert ist der malerische Ortskern von Obervellach, umgeben von zahlreichen Burgen, Wasserfällen und touristisch ausgestatteten Klammen. Hier befinden sich auch die Überreste der Stollen, aus denen in der Vergangenheit Gold gewonnen wurde. Gerade in Obervellach bittet unser Alpe-Adria-Radweg um Gastfreundschaft auf dem Glockner Radweg, der uns bis zum Eingang der Möll ins Drautal führt.
Das letzte Stück des Radweges verläuft durch das weite Tal nur teilweise dem Flusslauf folgend. Oft steigt der Weg an den Seiten der Berge, die das Tal umgeben, an, um die vielen Dörfer und typischen gepflegten Bauernhöfe zu berühren. An einem Stausee mit großem Wasserkraftwerk angelangt, zu dem lange Druckrohre zusammenlaufen, die von den Gletschern der darüber liegenden Berggruppen herabsteigen, führt der Radweg am Flussufer entlang bis zur Endstation Möllbrucke.